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Myathropa florea
Totenkopfschwebfliege   
Wehrheim (Hessen), 9. August 2026.

Wehrheim (Hessen), 9. August 2026.

Synonyme und andere Namen:
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Die Art ist in Nordafrika, Europa und Nord- und Zentralasien weit verbreitet. In Deutschland ist die Art überall vertreten und gehört zu den häufigeren Arten.
Die Imagines zeigen ein deutliches Wespenmimikry, charakteristisch ist die Zeichnung des Mesonotums, deren schwarze Elemente auf grauem Grund an einen Totenkopf erinnern. Körperlänge etwa 10 bis 14 mm. Sie fliegen von April bis September, mit einem Höhepunkt im Mai und Juni. Sie besuchen gerne Doldenblütler (Apiaceae), nehmen aber auch Nektar von einer Vielzahl anderer Arten mit dolden- oder schirmähnlichen Blütenständen auf, u.a. von Holunder (Gattung Sambucus), Hartriegel (Gattung Cornus) und Zypressenwolfsmilch (Euphorbia cyparissias). Die Larven sind typische Rattenschwanzlarven, die mit dem Atemsiphon ("Rattenschwanz") Luft atmen. Sie leben in meist trübem bis schlammigem Wasser, u.a. in Tümpeln, Teichen, Baumhöhlungen und Wasseransammlungen in Baumstümpfen.

Quellen und Einzelnachweise
Haupt J, Haupt H. 1998. Fliegen und Mücken. Beobachtung, Lebensweise. Naturbuch Verlag, Augsburg.

Kormann K. 2002. Schwebfliegen und Blasenkopffliegen Mitteleuropas. Fauna Verlag, Nottuln.


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Zoographia Germaniae wird verfasst und herausgegeben von Niko Prpic-Schäper.
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