Es werden keine Unterarten unterschieden.
Zur Nomenklatur: die Formelhaftigkeit vieler
Schmetterlingsnamen hat bereits Linnaeus (1758) eingeführt;
solche Namen müssen nach den Nomenklaturregeln jeweils für
sich analysiert und bewertet werden (siehe Erklärung).
Das Artepithet in der Originalschreibweise lautet
"schwarziellus". Dies ist eine Lautmalerei in Form einer
Widmung an eine Person mit dem Nachnamen Schwarz,
möglicherweise ist der deutsche Entomologe Christian Schwarz
(1760 – 1835) gemeint. Zeller (1839) verwendet das Artepithet
ganz klar adjektivisch, da er in Gattungen mit grammatikalisch
weiblichem Gattungsnamen die Endung -ella, in Gattungen mit
grammatikalisch männlichem Gattungsnamen die Endung -ellus,
und in Gattungen mit grammatikalisch sächlichem Gattungsnamen
die Endung -ellum benutzt. Der Gebrauch in der
Originalbeschreibung als adjektivisch oder substantivisch ist
aber nur relevant für tatsächlich existierende Wörter (siehe
die Formulierung in ICZN Article 31.2.2. "where it may be
either" ("wenn es beides sein könnte"). Im vorliegenden Fall
kann es aber nicht beides sein, sondern es ist keines von
beiden: es handelt sich weder um ein lateinisches
Adjektiv/Partizip noch um ein lateinisches Substantiv. Das
Epitheton ist überhaupt kein echtes (d.h. linguistisch
belegtes) lateinisches Wort und stellt auch keine
Latinisierung eines nicht-lateinischen Wortes dar. Die
Wortschöpfung schwarziellus fällt also unter ICZN Article
31.2.3. ("be treated as indeclinable") und wird somit nicht an
das grammatikalische Geschlecht des Gattungsnamens angepasst.