Die Art ist in Europa und Kleinasien verbreitet. In
Deutschland ist die Art vermutlich in allen Bundesländern
zuhause, wird jedoch nur selten nachgewiesen und gilt in
manchen Gebieten als ausgestorben.
Die Art bevorzugt lichte Laubwälder und Laubmischwälder. Die
Vorderflügel der Imagines sind dunkel, mit hellgelben Streifen
und Makeln, metallisch-blauen Elementen und silbrigen, in der
distalen Hälfte eingestreuten Einzelschuppen. Flügelspannweite
16-18 mm. Sie fliegen von Mai bis Juli, vereinzelt bis
September. Sie sind vor allem an sonnigen Nachmittagen aktiv.
Die Larven sind durchscheinend gelblich-weiß mit mehreren
kleinen, schwarzen Punkten pro Segment. Kopf, Anal- und
Nackenschild sind braun. Sie schlüpfen ab Juli und entwickeln
sich in morschem bis faulem Holz verschiedener Laubäume (u.a.
Eiche, Maulbeere, Schlehe, Robinie). Sie überwintern und
verpuppen sich ab April am Fraßort. Die neuen Imagines
kriechen dann nach einer mehrwöchigen Puppenruhe wieder ab Mai
aus.
Zur Etymologie: das Artepithet ist eine Widmung an den
französischen Entomologen Guillaume-Antoine Olivier (1756 –
1814), verbunden mit der typischen, von Linnaeus eingeführten
-ella-Endung aller Artepitheta in den "Tineae".