Die Art ist in der westlichen Hälfte Europas verbreitet, das
genaue Verbreitungsgebiet ist durch Verwechslungen mit der
ähnlichen Alabonia staintoniella jedoch unklar. In Deutschland
ist die Art in der westlichen Hälfte zuhause, wird jedoch nur
selten nachgewiesen und gilt in manchen Gebieten als
ausgestorben.
Die Art bevorzugt lichte Laubwälder und Laubmischwälder mit
reichlich Totholz. Die Vorderflügel der Imagines sind
orange-gelb, mit hellgelben und weißen Streifen und Makeln,
metallisch-blauen Elementen und dünnen schwarzen Strichen.
Flügelspannweite 15-20 mm. Sie fliegen von Mai bis Juli. Die
Larven sind weißlich mit zahlreichen kleinen, schwarzen
Punkten pro Segment. Kopf, Anal- und Nackenschild sind
hellbraun. Sie schlüpfen ab Juli und entwickeln sich in
morschem bis faulem Holz verschiedener Laubäume und Büsche
(u.a. Eiche, Schlehe). Sie überwintern und verpuppen sich ab
April in einem schützenden Kokon. Die neuen Imagines kriechen
dann wieder ab Mai aus.
Zur Etymologie: das Artepithet ist eine Widmung an den
französischen Entomologen Étienne Louis Geoffroy (1725 –
1810), verbunden mit der typischen, von Linnaeus eingeführten
-ella-Endung aller Artepitheta in den "Tineae".