Die Art ist in Deutschland recht weit verbreitet, fehlt
jedoch im Norden und auch im Süden sind Bestandsrückgänge zu
verzeichnen (Meerkötter et al. 2016).
Als Wirtspflanzen dieser Art dienen verschiedene Quercus-Arten
(Eichen), insbesondere ältere oder beschädigte Bäume. Die Art
wird üblicherweise als eine Art angesehen, die warme oder
trocken-warme Lebensräume bevorzugt, doch die Ergebnisse von
Meerkötter et al. 2016 stützen diese Ansicht nicht, da diese
Autoren zeigen, dass von drei Fundorten in Südbayern nur einer
im Stadtgebiet von München liegt (das ein wärmeres Klima
aufweist als die umliegenden Gebiete), während sich die beiden
anderen Fundorte weit außerhalb von München in Gebieten mit
kühlerem Klima befinden.
Zur Etymologie: das Artepitheton spielt auf
Dickkopffliegen (Gattung Conops) an, die ebenfalls
Wespenmimikry zeigen: lat. -formis, -e = "-förmig, -artig",
also sinngemäß "Dickkopffliegen-artig".