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Sesiidae
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Synanthedon flaviventris
Weidengallenglasflügler     
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Synonyme und andere Namen:
(1) Synanthedon flaviventris (Staudinger, 1883)

Diese Art ist in Deutschland weit verbreitet, scheint jedoch recht selten zu sein. Meerkötter (2016) listet alle Nachweise für Bayern auf: es gibt nur eine Handvoll gesammelter Exemplare, doch die Fundorte sind über ganz Bayern verstreut (Oberpfalz, Oberfranken, Mittelfranken, Oberbayern).
Als Wirtspflanzen dieser Art dienen verschiedene Weidenarten (Salix), insbesondere solche mit breiteren Blättern (z. B. Salix cinerea, Salix caprea). Die Larven leben in Verdickungen an den Zweigen, die üblicherweise als „Gallen“ bezeichnet werden, wobei jedoch nicht klar ist, ob es sich tatsächlich um vom Tier ausgelöste Exzessbildungen der Pflanze handelt. Die Larven verpuppen sich innerhalb der Gallen, und die ausgewachsenen Tiere schlüpfen in den Sommermonaten (hauptsächlich im Juli).
Zur Etymologie
: lat. flaviventris, -e = "gelbbäuchig".

Quellen und Einzelnachweise
Ebert G (Herausgeber). 1997. Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Band 5: Nachtfalter III. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart.

Meerkötter R. 2016. Der 'Weidengallen-Glasflügler' Synanthedon flaviventris (Staudinger, 1883), erstmals im Voralpenland gefunden (Lepidoptera: Sesiidae). Nachrichtenblatt der Bayerischen Entomologen 65, 39-40.




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Zoographia Germaniae wird verfasst und herausgegeben von Niko Prpic-Schäper.
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