Diese Art ist in Deutschland weit verbreitet, scheint jedoch
recht selten zu sein. Meerkötter (2016) listet alle Nachweise
für Bayern auf: es gibt nur eine Handvoll gesammelter
Exemplare, doch die Fundorte sind über ganz Bayern verstreut
(Oberpfalz, Oberfranken, Mittelfranken, Oberbayern).
Als Wirtspflanzen dieser Art dienen verschiedene Weidenarten
(Salix), insbesondere solche mit breiteren Blättern (z. B.
Salix cinerea, Salix caprea). Die Larven leben in Verdickungen
an den Zweigen, die üblicherweise als „Gallen“ bezeichnet
werden, wobei jedoch nicht klar ist, ob es sich tatsächlich um
vom Tier ausgelöste Exzessbildungen der Pflanze handelt. Die
Larven verpuppen sich innerhalb der Gallen, und die
ausgewachsenen Tiere schlüpfen in den Sommermonaten
(hauptsächlich im Juli).
Zur Etymologie: lat. flaviventris, -e = "gelbbäuchig".