Die Art ist in Europa und Asien weit verbreitet. Es werden
keine Unterarten unterschieden. Das Taxon stackelbergi wurde
früher als Unterart angesehen, ist aber eine separate Art,
Tipula stackelbergi Alexander, 1934, die in Europa noch nicht
nachgewiesen wurde (Salmela 2012). Der Status der Taxa
usuriensis Alexander, 1925 und sinapruinosa Yang et Yang, 1993
ist derzeit unklar. Salmela (2012) vermutet, dass es sich um
Synonyme der vorliegenden Art handelt, und ich schließe mich
dieser Auffassung hier provisorisch an. Allerdings
unterscheiden sich diese ostasiatischen Populationen
geringfügig in der Färbung und der Morphologie der männlichen
Genitalien, weshalb der Status als Unterarten für die beiden
Taxa möglicherweise ihre beginnende genetische Differenzierung
besser widerspiegelt.
Das Taxon Tipula subpruinosa Mannheims, 1954 wurde früher als
Synonym von Tipula pruinosa geführt, Salmela (2012) ordnet den
Namen jedoch als Synonym zu Tipula freyana Lackschewitz, 1936,
eine Art die in Nordeuropa und Asien vorkommt und in
Deutschland nicht nachgewiesen wurde. Ich folge dieser
Auffassung und führe das Taxon subpruinosa hier deshalb nicht
als Synonym von Tipula pruinosa.