Eine mittelgroße Art mit orange-gelben Vorderflügeln mit
einem dreieckigen dunklen Makel. Spannweite der Flügel etwa 11
bis 17 mm. Die Art ist in Europa, Vorderasien und Nordafrika
weit verbreitet, ist aber bislang nur lückenhaft nachgewiesen.
In Deutschland ist die Art ebenfalls nur lückenhaft
nachgewiesen, kommt aber vermutlich bundesweit in geeigneten
Lebensräumen vor.
Die Imagines fliegen von Juni bis September. Sie sind
dämmerungs- und nachtaktiv. Die Art bevorzugt lichte Wälder,
Parks und Gärten, scheint jedoch gleichzeitig an das Vorkommen
von Ginster gebunden zu sein. Die Larven sind weißlich mit
dunkelbraunem Kopf. Sie entwickeln sich unter der Rinde von
abgestorbenen Ästen von verschiedenen Ginsterarten (Gattungen
Cytisus (inkl. Sarothamnus) und Ulex). Meldungen von anderen
Raupen-Nahrungspflanzen (verschiedene Laubgehölze) gehen
vermutlich auf Verwechslungen mit den sehr ähnlichen Arten Batia lunaris und Batia internella zurück. Die Larven
überwintern und verpuppen sich im Frühling in einem leichten
Seidenkokon. Die Imagines kriechen dann wieder ab Juni aus.
Zur Etymologie: griech. λάμβδα (lámbda), der elfte
Buchstabe des griechischen Alphabets; in Anspielung auf die
Form des schwarzen Makels auf den Vorderflügeln, verbunden mit
der typischen, von Linnaeus eingeführten -ella-Endung aller
Artepitheta in den "Tineae".