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Oecophoridae
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Batia lambdella
Große Ginsterrindenmotte     
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Synonyme und andere Namen:
(1) Phalaena lambdella Donovan, 1792
Batia lambdella (Donovan, 1792)
(2) Lampros metzneriella Herrich-Schaeffer, 1851
(3) Borkhausenia magnatella Jaeckh, 1942

Eine mittelgroße Art mit orange-gelben Vorderflügeln mit einem dreieckigen dunklen Makel. Spannweite der Flügel etwa 11 bis 17 mm. Die Art ist in Europa, Vorderasien und Nordafrika weit verbreitet, ist aber bislang nur lückenhaft nachgewiesen. In Deutschland ist die Art ebenfalls nur lückenhaft nachgewiesen, kommt aber vermutlich bundesweit in geeigneten Lebensräumen vor.
Die Imagines fliegen von Juni bis September. Sie sind dämmerungs- und nachtaktiv. Die Art bevorzugt lichte Wälder, Parks und Gärten, scheint jedoch gleichzeitig an das Vorkommen von Ginster gebunden zu sein. Die Larven sind weißlich mit dunkelbraunem Kopf. Sie entwickeln sich unter der Rinde von abgestorbenen Ästen von verschiedenen Ginsterarten (Gattungen Cytisus (inkl. Sarothamnus) und Ulex). Meldungen von anderen Raupen-Nahrungspflanzen (verschiedene Laubgehölze) gehen vermutlich auf Verwechslungen mit den sehr ähnlichen Arten Batia lunaris und Batia internella zurück. Die Larven überwintern und verpuppen sich im Frühling in einem leichten Seidenkokon. Die Imagines kriechen dann wieder ab Juni aus.
Zur Etymologie: griech. λάμβδα (lámbda), der elfte Buchstabe des griechischen Alphabets; in Anspielung auf die Form des schwarzen Makels auf den Vorderflügeln, verbunden mit der typischen, von Linnaeus eingeführten -ella-Endung aller Artepitheta in den "Tineae".

Abb. 1: Verbreitungsgebiet von Batia internella.
Quellen und Einzelnachweise
Hannemann HJ. 1997. Oecophoridae, Chimabachidae, Carcinidae, Ethmiidae, Stathmopodidae. In: Zoologisches Museum Berlin (Herausgeber). Die Tierwelt Deutschlands, 70. Teil, Kleinschmetterlinge oder Microlepidoptera V. Begründet von Friedrich Dahl. Gustav Fischer Verlag, Jena, Stuttgart, Lübeck, Ulm.




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