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Synanthedon conopiformis
Alteichenglasflügler     
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Synonyme und andere Namen:
(1) Synanthedon conopiformis (Esper, 1782)

Die Art ist in Deutschland recht weit verbreitet, fehlt jedoch im Norden und auch im Süden sind Bestandsrückgänge zu verzeichnen (Meerkötter et al. 2016).
Als Wirtspflanzen dieser Art dienen verschiedene Quercus-Arten (Eichen), insbesondere ältere oder beschädigte Bäume. Die Art wird üblicherweise als eine Art angesehen, die warme oder trocken-warme Lebensräume bevorzugt, doch die Ergebnisse von Meerkötter et al. 2016 stützen diese Ansicht nicht, da diese Autoren zeigen, dass von drei Fundorten in Südbayern nur einer im Stadtgebiet von München liegt (das ein wärmeres Klima aufweist als die umliegenden Gebiete), während sich die beiden anderen Fundorte weit außerhalb von München in Gebieten mit kühlerem Klima befinden.
Zur Etymologie: das Artepitheton spielt auf Dickkopffliegen (Gattung Conops) an, die ebenfalls Wespenmimikry zeigen: lat. -formis, -e = "-förmig, -artig", also sinngemäß "Dickkopffliegen-artig".

Quellen und Einzelnachweise
Ebert G (Herausgeber). 1997. Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Band 5: Nachtfalter III. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart.

Meerkötter R, Gottschaldt KD, Morawietz B. 2016. Der 'Alteichen-Glasflügler' Synanthedon conopiformis (Esper, 1782) in der Stadt München, im Forstenrieder Park und im Gebiet der Eichenallee von Seefeld-Wessling nachgewiesen (Lepidoptera, Sesiidae). Nachrichtenblatt der Bayerischen Entomologen 65, 77-84.




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